Firmengeschichte

Das Betonwerk Kühne GmbH & Co. KG blickt auf eine über 65-jährige Erfolgsgeschichte zurück und hat sich von einem regionalen Betrieb zu einem modernen Spezialisten für Betonfertigteile im Tiefbau entwickelt. Seit 1958 ansässig in Geretsried, Bayern, wird das mittelständische Familienunternehmen heute in der vierten Generation von Angelika und Gerhard Knill zusammen mit Tochter Daniela und Schwiegersohn Alexander Lang geführt.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der klassischen Herstellung von Betonwaren. Zu Beginn lag der Fokus in der Herstellung und Lieferung von Artikeln für den Hochbau. Betonhohlblocksteine, Kellerfenster und Lichtschächte, Betonstürze und Filigranhohlsteindecken zählten zum Schwerpunkt der Produktion. Die Anzahl der Artikel für den Tiefbau nahm in den nachfolgenden Jahren jedoch immer stärker zu. Über die Jahrzehnte spezialisierte sich der Betrieb konsequent auf den Kanalisations- und Schachtbau. Mehr als 90% der heute produzierten Artikel gehören diesem Bereich an. Die Mitarbeiter des Betonwerks produzieren und verkaufen weit über 2000 Einzelartikel.

Ein Meilenstein der Firmengeschichte ist die kontinuierliche Investition in automatisierte Fertigungsanlagen, die es ermöglichen, hochpräzise Bauteile wie Schachtringe, Konen und Bodenstücke in industrieller Serie zu fertigen.

Die Firmenphilosophie des Betonwerk Kühne steht für höchste Qualität der Betonwaren, Tradition, Bodenständigkeit, technische Innovationskraft und ein starkes Bewusstsein für Nachhaltigkeit.

1958

Gründung der Firma Betonwerk Kühne in Geretsried.

1964

Firmengründer Karl Kühne und sein Sohn Michael legen auf dem eigenen Grundstück den Grundstein für den Produktionsstandort an der Sudetenstraße.

2002

Tochter Angelika Knill und Schwiegersohn Gerhard Knill werden Teil der Geschäftsführung und leiten von nun an mit Michael Kühne das Werk.

2013

Gütesiegel „Sicher mit System“ der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) erstmalig überreicht.

Ein zentraler Pfeiler der Unternehmensphilosophie ist die Verbindung von Tradition mit modernsten Standards. Dies zeigt sich besonders im Bereich der Arbeitssicherheit: Bereits im Jahr 2013 führte das Werk ein Arbeitsschutzmanagementsystem ein. Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen bereits zum fünften Mal in Folge mit dem Gütesiegel „Sicher mit System“ der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) ausgezeichnet, was die langfristige Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern unterstreicht.

2014

2014 übertrug Michael Kühne seine restlichen Firmenanteile auf Tochter Angelika Knill.

2015

Unsere Marke KÜHNE-IDEAL® wird im DPMA eingetragen.

„KÜHNE-IDEAL®“ steht für hervorragende Qualität durch zertifizierte und überwachte Herstellung nach DIN- und EN-Normen und DWA-Richtlinien. Mit unserem System KÜHNE-IDEAL® setzen wir hohe Maßstäbe bei der Dichtheit und Passgenauigkeit von Schachtsystemen.

2017

Neue Produktionsanlage Variant 2000 C für Schachtringe und -konen Falz DN 1200, DN 1500 und DN 2000.

2022

Neue Misch- und Schrapperanlage für präzise Rezepturen und qualitativ hochwertigen Beton.

2023

Neuer Schachtringfertiger Magic 1501 für Schachtringe Muffe DN 1000 und Falz DN 800 und DN 1000.

2024

In den letzten Jahren hat das Betonwerk Kühne den Fokus verstärkt auf die ökologische Transformation gelegt. Mit der Veröffentlichung der ersten Umweltproduktdeklaration (EPD) mit Gültigkeit bis 2029 reagierte das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Baustoffen. Hierbei wird der gesamte Lebenszyklus der Produkte – von der Rohstoffgewinnung über regionale Lieferketten bis hin zur vollständigen Recycelbarkeit nach 100 Jahren – transparent dokumentiert.

2025

Eigenproduktion von Kabel- und Viereckschächten KÜHNE-IDEAL® 1000 x 1000 mm garantiert den Kunden höchste Qualität und schnelle Lieferzeiten.

2026

Tochter Daniela Lang und Schwiegersohn Alexander Lang werden Teil der Geschäftsführung. Gemeinsam mit Angelika und Gerhard Knill führen sie das Betonwerk Kühne in bereits vierter Generation in die Zukunft.