Sedimentationsanlagen KÜHNE-IDEAL®

Mit einem Sedimentationsschacht als Schlammfang gemäß Arbeitsblatt DWA-A 102, DWA-A 138-1/2, DIN 1989-1 wird ein Vorfluter, ein Sickerschacht oder eine Rigolenanlage vor Verschmutzungen (grobe Schmutzpartikel, leichte Schwimmstoffe und Leichtflüssigkeiten) geschützt.
Komplett zur Oberflächenwasserbehandlung:
Kombinationslösung aus Schächten nach DIN 4034/2 (Falz) und nach DIN 4034/1 (Muffe) und mit einem fertig montierten Sedimentations-Einbausatz SEDIZENTRAL KÜHNE-IDEAL®, bestehend aus::
• Leitwand aus Edelstahl V2A 400×400 mm (oder bis 700×700 mm),
• Zentralrohr PE DN 400, 500, 700, 800, 1000, Höhe 1100 mm, Gewicht 15 kg,
• angeformtes Ablaufrohr DN 100, 125, 150, 200, 300,
• Befestigungsmaterial und Lochband zur Fixierung des Zentralrohrs.
Funktionsweise der Sedimentationsanlage
1. Beim Zulauf wird das zufließende Regenwasser durch eine Leitwand aus V2A beruhigt.
2. Schmutzpartikel können sich zentrifugal am Schachtboden absetzen (= Sedimentation).
3. Mittels eines Zentralrohres aus PE DN 400 – max. DN 800 werden Schweb- und Leichtflüssigkeiten wie Öl und Benzin zurückgehalten und das Oberflächenwasser stark abgebremst. Das Zentralrohr ist werkseits für eine leichte Montage vorbereitet.
4. Über ein angeformtes Ablaufrohr DN 100 – DN 300 wird das vorab gereinigte Regenwasser der nachfolgenden Versickerungsanlage zugeleitet.
Auch ein nachträglicher Einbau in einen bestehenden Schacht ist möglich!

Sedimentationsanlagen in Schachtringbauweise

Sedimentationsanlagen in Schachtringbauweise nach DIN 4034/2 (Falz) und nach DIN 4034/1 (Muffe)
Bestehend aus:
• 1 Boden-Schachtring 1000 mm hoch,
• 1 Schachtring glatt 1000 mm hoch,
• 1 Schachthals 600 mm hoch (Muffe ab DN 2000 mit ÜP-M),
• 1 Leitwand aus Edelstahl V2A 400×400 mm (Artikel-Nr. 1010),
• 1 Zentralrohr PE DN 400-1000, H=1100 mm,
• angeformtes Ablaufrohr DN 100-300, Befestigungsrohr aus Edelstahl,
• Lochband B/L19 mm x 1200-1500 mm, zur Entlastung des Befestigungsrohres.

Sedimentationsanlagen in Monolithbauweise

Sedimentationsanlagen in Monolithbauweise nach DIN 4034/2 (Falz) und nach DIN 4034/1 (Muffe)
Bestehend aus:
• 1 Monolith-Schacht,
• 1 Schachthals 600 mm hoch (Muffe ab DN 2000 mit ÜP-M),
• 1 Leitwand aus Edelstahl V2A 400 x 400 mm (Artikel-Nr. 1010),
• 1 Zentralrohr PE DN 400-1000, H=1100 mm,
• angeformtes Ablaufrohr DN 100-300, Befestigungsrohr aus Edelstahl,
• Lochband B/L19 mm x 1200-1500 mm, zur Entlastung des Befestigungsrohres.

Sedimentations-Einbausatz „SEDIZENTRAL“

Mit unserem Sedimentations-Einbausatz „SEDIZENTRAL“ wird die Abtrennung und Rückhaltung von Fest- und Leichtstoffen aus dem Oberflächenwasser ermöglicht. Der „Absetzraum“ (= oberer Teil vom Einlauf bis Ende des Zentralrohres) wird so durchströmt, dass spezifisch schwerere Stoffe als Wasser nach unten in den „Schlammraum“ (= Bereich unterhalb des Zentralrohres bis zum Schachtboden) sinken und leichtere aufschwimmen.
Für einen einfachen, nachträglichen Einbau in eine Anlage:
Nur über die Deckelöffnung – ohne Anheben des Konus – ist es möglich, das Zentralrohr (bis DN 500) einzubringen. Bauseits sind der Zu- und Ablauf je nach Gegebenheit zu bohren, die Doppelmuffen zu installieren und das Zentralrohr mit Rohrschellen an der einzubauenden V2A-Befestigungsstange anzubringen. Bitte beachten Sie hierzu die Einbauanleitung.
Bei einer stärkeren Belastung wird das Volumen des Schlammraumes größer dimensioniert.
Bestehend aus:
• 1 Leitwand aus Edelstahl V2A,
• Lochband,
• 1 Zentralrohr PE Höhe 1100 mm mit Führungstraverse für das Befestigungsrohr (aus Edelstahl),
• 1 am Zentralrohr angeformtes Ablaufrohr

Leitwand aus Edelstahl V2A

Beim Zulauf wird das zufließende Regenwasser durch eine Leitwand aus V2A 400×400 mm (oder bis 700×700 mm) beruhigt. Von der Leitwand abgeleitetes Regenwasser gelangt hydrodynamisch, d. h. durch eine vertikale Strömungsausrichtung, mit reduzierter Geschwindigkeit an den Schachtboden.

Zentralrohr PE

Mittels eines Zentralrohres aus PE DN 400 – max. DN 800 werden Fest-, Schwebstoffe und Leichtflüssigkeiten wie Öl und Benzin zurückgehalten und die Fließgeschwindigkeit des Oberflächenwassers stark abgebremst. Das Zentralrohr ist werkseits für eine leichte Montage vorbereitet. Über ein angeformtes Ablaufrohr DN 100 – DN 300 wird das vorab gereinigte Regenwasser der nachfolgenden Versickerungsanlage zugeleitet.